Zukunft
Das Patriziat hat vor durch die aktive Verwaltung ihres Gebietes ihr Schicksal wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Leider wurde dies, aus verschiedenen Gründen, während vieler Jahrzehnte, versäumt.
Der erste Schritt wurde mit dem Kauf und dem Umbau der Ex-Schule erreicht, danach, Dank diesem Projekt, wird nun die Aufwertung des Gebietes, der Siedlungen, der Lebensqualität in Angriff genommen. Der Leitfaden besteht in einer nachhaltigen, umwelt- und kulturgerechten  Entwicklung, bei der es darum geht in sparsamer Weise die lokalen  Ressourcen so zu verwalten, dass sie auch noch den künftigen Generationen zur Verfügung stehen werden.
Es handelt sich also um umweltgerechte Projekte die im Einklang  mit Natur und Landpflege stehen aber auch eine wirtschaftliche Entwicklungskomponente aufweisen. Das Patriziat hat folgende 3 Hauptziele formuliert:

  • Animation des Dorflebens, Einschluss der Familien, insbesondere der jungen Generationen, Versuch Attraktivitäten für die junge Bevölkerung zu schaffen
  • Aktive Verwaltung des Gesamtgebietes, durch Freiwilligeneinsatz von Schülern und Lehrlingen, Beschaffung von finanziellen Ressourcen
  • Aufbau eines Marketingkonzeptes (Motto): "Scareglia Viva!".

Um diese Ziele erreichen zu können, und um die Visionen des Patriziates umzusetzen, ist dieses vorliegende Konzept erarbeitet worden. Es handelt sich somit um eine Gesamtstudie, die verschiedene Aktivitäten in verschiedene Gebiete beinhaltet.

Alle diese Komponente wurden eingehend mit dem Verwaltungsgremium des Patriziates,  den lokalen und kantonalen Behörden sowie allen involvierten Körperschaften vertieft. Wir weisen jedoch darauf hin, dass es sich um eine Gesamtstudie handelt, die je nach Gebiet nicht in die Tiefe geht. In einigen Gebieten wurden ein bereits akzeptierbarer Detailgrad erreicht, somit stehen einzelne   Projekte  kurz vor dem Abschluss. Hingegen in anderen Gebieten, wie sich der Leser leicht  vorstellen kann, stehen erst Visionen, Ideen und Gedankenanstösse im Raum, die natürlich in Arbeitsprojektgruppen mittels Studien und Analysen angegangen und vertieft werden müssen.

Dies bedeutet auch, dass die Kosten einzelner Projekte bereits definiert und berechnet worden sind, für andere existieren erst provisorische Kostenschätzungen und bedürfen weiterer Berechnungen. Wichtig war der Wille zum Neubeginn. Es braucht die finanziellen Mittel, von der öffentlichen Hand bis zum kleinen Beitrag des Sponsors, sowie die eigenen Mittel des Patriziates. Alle diese Anstrengungen stärken die Dynamik des Patriziates und setzen zudem ein Zeichen für die positive Entwicklung der oft vergessenen Randgebiete der grossen Agglomerationen  des Kantons Tessin.
 
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